Kinder klettern auf einem neugebauten Spielgerüst.

Einmalige Projekte

Schuluniformen und Ausrüstung für die Kinder von Monicas Soup Kitchen

Das Projekt Monicas Soup Kitchen in Windhoek, Namibia versorgt viele Kinder mittlerweile nicht nur mit einer warmen Mahlzeit, sonder unterstützt auch viele dabei, die Schule besuchen zu können. Dafür müssen alle Kinder in Namibia neben einer gewissen Grundschulbildung auch eine entsprechende Uniform haben, die sich aber die meisten Familien in dieser Region nicht leisten können. Daher waren wir sehr froh, Monica dabei zu unterstützen, in Ihrer selbst aufgebauten Nähstube Uniformen für 27 Erstklässler und 18 weitere Schüler nähen zu lassen. Die Nähstube selbst hilft vielen Frauen aus der Region, eine Ausbildung zu erlernen und durch das Gehalt ihre Familie versorgen zu können. Dadurch die Zusammenarbeit mit der Nähstube konnten die Unifromen nicht nur kostengünstig hergestellt werden, sonder das Geld konnte gleich wieder in die Wirtschaft und Gemeinschaft der Region investiert werden. Neben den Hemden, Hosen, Socken und Schuhen haben die Kinder auch die nötigen Bücher und Lernmaterialien für dieses Schuljahr bekommen. Wir freuen uns, Monica in ihrem Engagement unterstützen zu können und wünschen allen Kindern einen tollen Schulstart.

Schuluniformen bei Monica 1

Schuluniformen bei Monica 2

Schuluniformen bei Monika 3

Klassenzimmer für Monica's Soup Kitchen

Während unserer Zeit in Namibia schlossen wir das Projekt Soup Kitchen von Monica besonders ins Herzen. Durchschnittlich 800 Kinder werden hier täglich mit einem warmen Mittagessen versorgt. Die jüngsten werden zudem morgens in Form einer Preschool auf die Schule vorbereitet. Um zur Schule zugelassen zu werden, müssen die Kinder in Namibia bereits bestimmte Grundkenntnisse aufweisen wie z.B. Basics in Englisch oder ganz simpel, Farben und Zahlen. Viele Eltern können ihren Kindern hier leider keine Unterstützung sein, da sie selbst die Kenntnisse nicht mitbringen. Daher ist es für die spätere Schullaufbahn der kleinen Kinder wichtig, diese im Rahmen der Preschool zu erlernen.

Als wir in Namibia selbst das Projekt kennenlernten und den Unterricht begleiten durften, mussten wir feststellen, dass die Schüler einen beschwerlichen Weg durch den Slum zurücklegen müssen, um zum Schulgebäude zu gelangen. Außerdem wurde uns berichtet, dass das Grundstück, auf dem die damaligen Klassenzimmer gebaut waren, leider sehr teuer sei und so nicht mehr ewig gehalten werden kön. Glücklicherweise war bereits zu diesem Zeitpunkt der Bau eines neuen Klassenzimmers direkt neben Monika Soup Kitchen im Gange. Der Volontär Simon Gerads und Öchner Wörter hatten es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Projekt zu verwirklichen. Allerdings stellte sich der Bau deutlich teurer dar, als ursprünglich geplant. Wir waren sehr glücklich, vor Ort das Projekt noch ein wenig begleiten und darüber hinaus einen finanziellen Beitrag zum neuen Klassenzimmer leisten zu können. Wir sind unglaublich stolz über das Ergebnis der harten Arbeit und danken natürlich allen Beteiligten, besonders auch Simon Gerads für seine Engagement und seinen körperlichen Einsatz.

Der Unterricht

Laufen durchs Slum

Das Klassenzimmer

Gruppe bei Monicas neuem Klassenzimmer

Rückholflug für junge Namibierin und ihren kleinen Sohn Jimmy

Wir wurden durch ein Mitglied von AFARA e.V. auf einen Leserbrief in der Allgemeinen Zeitung Namibia aufmerksam gemacht. Es ging um die junge Namibierin Paulina und ihren dreijährigen Sohn Jimmy, die vor ein paar Wochen ihren Ehemann beziehungsweisen seinen Vater verloren hatten. Da dieser Deutscher war, verbrachte er seine letzten Monate in Deutschland und hoffte auf eine bessere Therapie seiner Krebserkrankung. Im Februar reisten seine Frau und sein Sohn dann nach Deutschland, um an seiner Seite stehen zu können. Zu großem Bedauern erlag Paulinas Ehemann nach einigen Wochen seiner Erkrankung. Was die Situation noch schlimmer machte, dass genau in dieser Zeit die Grenzen wegen COVID-19 geschlossen wurden. Paulina und ihr Sohn waren im Lockdown in Deutschland gefangen. Diese ausweglose Situation zwingt Paulina nun zum einen, die Familie ohne den Mann und Vater als Ernährer über die Runden zu bekommen. Zum anderen stellt sich die schwere Frage wie sie in diesen schweren Umständen zu ihren zwei weiteren Kindern in Namibia zurückkehren kann. Ende Mai wurde zum Erfreuen aller dann tatsächlich ein Rückholflug mit Air Namibia angeboten. Die enormen Kosten dafür betrugen allerdings 1160 Euro für die Mutter und 870 Euro für Jimmy. Das konnten die beiden sich nicht leisten - die anschließende staatliche Quarantäne stellte sie darüber hinaus vor eine weitere Herausforderung. Dank Ihrer Spenden konnten wir einen Teil des Rückfluges finanzieren DANKE hierfür im Namen von Paulina und ihrem Sohn! Sie sind beide so glücklich und dankbar nun wieder mit Paulinas anderen zwei Kindern in Namibia vereint zu sein. Nun muss Paulina als alleinerziehende Mutter den kompletten Unterhalt für die Familie verdienen. Sie ist noch immer in einer Notlage denn sie musste mit den drei Kindern ihr Haus verlassen, da sie die laufenden Kosten für ihr altes Haus nicht mehr tragen, geschweige denn den Kindern essen auf den Tisch bringen konnte. Martina Schwardmann, die sich für die beiden eingesetzt hat, nimmt sie nun erstmal bei sich Zuhause in Namibia auf. Paulina versucht nun das Geld aufzubringen um einen Führerschein machen zu können, um als Hausmädchen arbeiten zu können.

Falls Sie Paulina weiter unterstützen möchten, sei es bei der Finanzierung von Lebensmitteln, einem Führerschein oder dem Start in ein eigenständiges Leben, melden Sie sich gerne bei uns.

Der kleine Jimmy

Paulina und Jimmy

Clara´s Big Family

Wir wurden am Anfang des Jahres von Karin Meissner kontaktiert. Sie bat uns um dringende Unterstützung bei einem ihrer Waisenhäuser, die sie in Namibia betreut. Das Waisenhaus "Clara's Big Family" war in großer Not. Durch einige unglückliche Zufälle ist das Waisenhaus Ende des Jahres 2019 in den Fokus des namibischen Ministeriums gelangt. Es wurden unglaubliche Forderungen gestellt, die sehr kurzfristig und schwer einzuhalten waren. Sie drohten immer wieder, die Kinder aus ihrer Umgebung zu reißen und das Waisenhaus aufzulösen, sollten die Forderungen nicht erfüllt werden. Das Heim liegt in Groot Aub, südlich von Windhoek. In dieser eher ländlichen Region leben die Kinder seit vielen Jahren beschützt und harmonisch zusammen und haben sich als Geschwister lieben gelernt. Das Haus und die Umgebung sind zu ihrer Heimat geworden. Hier beweisen diese tollen, jungen Menschen Tag für Tag ihre Zielstrebigkeit und Erfolg in der Schule. Die Leiterin Clara vereint liebenswerte Person und fürsorgliche Mutter in einer Person und bietet den Kindern in jeder Lebenslage Unterstützung. Bedauerlicherweise hat das Ministerium und die Stadt Windhoek unglaublich enge Zeitspannen festgelegt, um sowohl ein zusätzliches Schlafzimmer als auch das Bad zu bauen. Außerdem mussten neue Abwasserleitungen gelegt und die Küche vergrößert werden. Dies alles wurde innerhalb eines Monats gefordert. Als zum Besichtigungstermin am 20.12.2019 alles fertig war und die Auflagen alle erfüllt wurden, verlangten die Beamten zudem noch weitere kostspielige Veränderungen. Natürlich konnte Karin diese Ausgaben nicht einplanen und musste so an ihre eigenen Reserven gehen. Nach einem ausführlichen Gespräch mit ihr, entschieden wir uns, "Clara's Big Family in dieser Notlage zu helfen. Die Auflagen der Regierung konnten somit im Januar glücklicherweise umgesetzt werden, sodass dieses Waisenhaus weiterhin so bestehen bleiben kann und die Kinder dieses weiterhin ihr Zuhause nennen dürfen. Wir sind überglücklich, gemeinsam mit euch und euren Spenden einem weiteren tollen Projekt geholfen zu haben und freuen uns darauf Clara und die Kinder im März kennenlernen zu dürfen.

Claras Big Family 2

Claras big family lunch time

25 Claras Big Family

Claras big family the second house

Claras big Family the house

Unterstützung für Nanyamba

Dank der unglaublich großzügigen Spenderinnen und Spender, die AFARA e.V. im Dezember unterstützt haben, ist es uns möglich, vorübergehend neben unserem Hauptprojekt Home iNAMi auch andere Projekte finanziell zu unterstützen. Eine Initiative, die uns sehr ans Herz ging, war ein Spendenaufruf von zwei Kommilitoninnen unserer Vereinsleitung. Die zwei Medizinstudentinnen Kristina Menger und Helia Moezi haben im September 2019 in der Klinik Health Center Nanyamba mitgearbeitet. Das Krankenhaus liegt in einem Dorf im Süden Tansanias und wird von der Kongregation der Schwestern des Erlösers betrieben. Hier können PatientInnen sowohl ambulant als auch stationär behandelt werden. Besonders PatientInnen mit großen Wunden und Brandverletzungen müssen oft lange betreut werden. Kleine Operationen wie Hernienbehandlungen oder lebensrettende Kaiserschnitte bei komplizierten Geburten können in einem Operationsraum durchgeführt werden. In dieser Klinik werden alle PatientInnen nach Not und Bedürftigkeit unabhängig von finanziellen Mitteln behandelt. Das ist in Tansania nicht selbstverständlich. Dadurch fehlen aber leider auch diese Einnahmen an kritischen Punkten für eine gute medizinische Versorgung. Die beiden haben selbst erlebt, dass die Medikamente oft zu Neige gehen und es an dem richtigen medizinischen Material besonders im Operationsaal mangelt. Die infektionsvorbeugenden Hygienemaßnahmen können teilweise aus finanziellen Gründen nicht eingehalten werden und der Strom fällt regelmäßig aus - auch während Operationen. Daher haben die beiden ein Spendenprojekt ins Leben gerufen, um Mittel für eine bessere medizinische Versorgung im Health Center Nanyamba zu sammeln. Mit dem Geld soll zum einen sichergestellt werden, dass die Schwestern weiterhin bedürftige PatientInnen unterstützen können und für das sichere Vorhandensein der wichtigsten Medikamente gesorgt ist. Zum anderen ist der Bau von Solaranlagen geplant, die nicht nur eine dauerhafte Stromversorgung gewährleisten, sondern auch ein Beitrag zur CO2-freien Energiegewinnung leisten sollen. AFARA ist es wichtig nicht nur die eigenen Projekte zu unterstützen, sondern auch neue Initiativen zu fördern und Menschen mit Herz und Engagement eine helfende Hand zu bieten.

Nanyamba 2

Nanyamba 3

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